Atomausstieg führt zu Sicherheit und Innovation

Ich bin nicht bereit das Risiko einer Tschernobyl- oder Fukushima-Katastrophe zu tragen, da wir mit den erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz eine klimafreundliche Alternative haben. Unsere AKW sind die ältesten der Welt und können unsere Stromversorgung nicht mehr garantieren. Aktuell stehen die AKW Leibstadt und Beznau 1 ungeplant still aus sicherheitstechnischen Gründen voraussichtlich bis Februar 2017. Damit fallen kurzfristig 50 Prozent des Atomstroms aus und trotzdem kann ein Atomkatastrophe nicht ausgeschlossen werden. Mit einem Ja am 27. November können wir dem Grossrisiko Atomkraftwerke ein geordnetes, planbares Ende setzen und damit die grösste Bremse lösen hin zu einer sicheren und umweltfreundlichen Energieversorgung. Bundesrat und Parlament sind sich einig, dass der Einstieg in Erneuerbare und Energieeffizienz eine grosse wirtschaftliche Chance ist und tausende von Arbeitsplätzen bringen wird. Weltweit wird sogar vom „Megatrend Cleantech“ gesprochen. Um die Chance „Cleantech“ zu packen, brauchen die Innovationstreiber der Wirtschaft jetzt Investitionssicherheit, dazu trägt der geordnete Atomausstieg bei.

Jonas Fricker, Nationalrat Grüne Aargau

jabalthasar
Fraktionspräsident Balthasar Glättli und Jonas Fricker, Nationalrat Grüne Aargau, für den geordneten Atomausstieg.

 

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